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Karibuuuuuu :D

Autor: Julia | Datum: 06 September 2013, 19:44 | 3 Kommentare

 

Hallo ihr Lieben!

Mein erster Eintrag nach einer Woche....ja, was schreibt man da? Die ersten Eindrücke…

Wie Dennis schon sagte....So viel hat sich doch gar nicht verändert:

"Es ist nass, es ist bergisch, es ist grün."

Das hat man doch auch schon im schönen Cronenberg gehabt. Warum also Lutindi?

 

Naja ein wenig anders ist es hier schon J

Die Landschaft ist einfach unglaublich!

·         Die Klinik ist auf ca. 1600m Höhe gelegen. Rund um mich herum gibt es 20Hektar ursprünglichen Regenwald und nochmal 10 Hektar mit importierten Bäumen, den Aliens, wie zB Eukalyptus-Bäume. Diese werde vor allem für „kuni“ (Feuerholz) genutzt. Am Mittwoch war ich morgens auch schon einmal im Wald um zusammen mit den Patienten und den Mitarbeitern Feuerholz zu holen. Das war ziemlich beeindruckend. Zum einen hat jeder, egal ob alt ob jung, ob Mann oder Frau, mit angepackt. Und zum anderen haben die Frauen die Holzstücke einfach auf dem Kopf getragen, ohne sie festzuhalten. Und dann in Flipflops relativ steile und rutschige Berge hoch.

·         Ich weiß gar nicht, wie ich die Schönheit der Landschaft in Worte fassen kann. Der Frühstücksausblick mitten auf den Regenwald ist unfassbar schön!

·         Morgens ist es teilweise sehr sehr nebelig und man kann manchmal nur 30m weit sehen. Tagsüber lichtet es sich dann aber meistens und wird teilweise auch ziemlich warm. Da wir aber ziemlich hoch sind, ist es klimatisch sehr sehr angenehm. Und ihr werdet es nicht glauben, aber morgens und abends kann man leicht anfangen zu frieren :P

Die Menschen sind sehr sehr herzlich und heißen mich überall willkommen.

·         Flora, eine der Mitarbeiterinnen des Hospitals, kümmert sich immer um die Freiwilligen. Sie ist ein unglaublich lieber Mensch und macht pausenlos irgendwelche Witze. Und sie ist sehr sehr geduldig und wiederholt auch gerne 5 Mal, was sie gesagt hat, damit Klein-Julia das auch versteht. Auch pantomimisch ist sie nicht schlecht! Ich hab ganz großes Glück, dass ich einen Menschen wie Flora kennenlernen durfte und sie hier bei mir habe. Sie hilft mir auch Kiswahili zu lernen und ichbringe ihr wiederum ein wenig Deutsch bei. Worte wie „Klapphocker“, „Städtebibliothek“ und „Glühwürmchen“ kennt sie allerdings schon von ehemaligen Freiwilligen.

·         Aber auch die anderen Menschen hier sind total freundlich und freuen sich immer über jeden noch so kleinen Erfolg mit meinen Sprachkenntnissen. Ich habe auch schon mit einigen von ihnen zusammen gekocht.

·         In den ersten Tagen war auch noch Eva, eine ehemalige Freiwillige, hier und hat mir einiges gezeigt und mir viele Leute vorgestellt. Das wird auch noch eine Aufgabe….Mir alle Namen zu merken! Aber das wird schon noch! „Hakuna shida!“

Mein Alltag für die ersten 3 Wochen.

Zeit

MONTAG

DIENSTAG

MITTWOCH

DONNERSTAG

FREITAG

SAMSTAG

SONNTAG

06:00

Glocken werden geläutet und Bernhard & Bianca (Hunde) fangen an zu jaulen

 

07:00

Morgenandacht (mit Mitarbeitern & Patienten)

 

 

08:00 – 11:30

Sisal Werkstatt/  Schmuck

Sisal Werkstatt/ Schmuck

Feuerholz holen + KG Vorbereitung

Sisal Werkstatt/ Schmuck

Kindergarten

Sisal Werkstatt/ Schmuck

Gottesdienst (10:00-12:00)

Bis 13:30

Mittagspause

 

 

13:30 – 16:15

Sisal Werkstatt/  Schmuck

Sisal Werkstatt/  Schmuck

Sisal Werkstatt/  Schmuck

Sisal Werkstatt/  Schmuck

Sisal Werkstatt/  Schmuck

Sisal Werkstatt/  Schmuck

16:30 -18:00

 

 

Chor

KG Vorbereitung

Chor

Chor

 

·         Um 10:00 Uhr gibt es eine Pause. Ihr müsst wissen:  „Kila wakati ni wakati wa chai“ = Jede Zeit, ist Zeit für Tee (mit haufenweise Zucker!!!!!)

·         KG = Kindergottesdienst

·         Die ersten 3 Wochen werde ich noch in der Sisal Werkstatt arbeiten. Zurzeit machen wir gerade die Polster für Klapphocker. Meine Hände müssen sich allerdings noch ein wenig an das raue Sisal gewöhnen…Als Handballerin hätte ich nie gedacht, dass ich folgendes mal sage: „Aber meine zarten Hände sind wohl oder übel  nicht an so grobe Arbeit gewöhnt.“

·         Zwischendurch arbeite ich auch in der „Schmuck-Schmiede“. Die Arbeit macht mir unglaublich viel Spaß. Gebastelt und rumgetüftelt habe ich ja schon immer gerne…Ich hab schon mehrere Armbänder geknüpft (Die übrigens den Armbänder, die wir immer bei Konfi-Freizeiten bekommen haben, sehr ähneln). Aber ich habe nicht nur die Armbänder geknüpft, sondern auch geholfen die Perlen herzustellen. Die Formen werden aus Kokosnuss Schalen ausgesägt und danach geschmirgelt. Außerdem stellt Tumaini, der zuständige Mitarbeiter, Ohrringe und Ketten her. Gerade versucht er sich in Flipflops und außerdem Zuckergefäße und alles Mögliche.

·         Nach den 3 Wochen, habe ich die Möglichkeit für je 1 Woche in alle Bereiche hinein zu schnuppern. Es gibt zum Beispiel noch: Teeverarbeitung, Bauernhof, Gartenarbeit, Schneiderei, Tischlerei, Küche, und dann wenn ich der Sprache mächtig bin auch mal der Innendienst….

·         Bei all diesen verschieden Arbeitsbereichen  arbeiten die Mitarbeiter zusammen mit Patienten der Klinik.

Sprache

·         Ich lerne mehr oder weniger fleißig. Frei nach dem Motto „Learning by doing“ . Ich kann immerhin erste Erfolge verzeichnen, aber es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis ich mich wirklich in der Sprache zurechtfinde. Fürs erste muss mein kleines Kiswahili-ABC + Pantomime genügen!

Sooo…das wars fürs erste. Ich hoffe ihr habt einen kleinen Einblick bekommen :D

 

Julia :P

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